Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport, welche in Köln auf dem Fühlinger See stattfanden, konnte Leif auf der 5000m Langstrecke den 9. Platz erreichen. Im Massenstart, welcher einmal aufgrund eines Fehlstarts wiederholt werden musste, konnte er sich in einer Verfolgergruppe platzieren. Mehrere Positionswechsel innerhalb der Gruppe und Sprints in die Wendemarken konnte er mitgehen bzw. diese in der vorletzten Runde anführen. Taktisch gut platzieren konnte er sich auch in der Schlussrunde. So ging Leif zusammen mit vier weiteren Athleten in diese und entschied sich dazu sich bei der Einfahrt in die Wende etwas abfallen zu lassen, um die Innenkurve der Wende nehmen zu können. Dies gelang und so konnte er auf der knapp 800m langen Zielgerade eine gute Sprintposition einnehmen. Im Zielsprint mit Julius Geisen (Berlin), Sven Paufler (Bremen), Janis Werner (Cottbus) und Simon Hoiß (Karlsruhe) musste er sich nur Julius Geis (Berlin) geschlagen geben. Am Ende für unseren Verein ein 9. Platz im bundesweiten Vergleich. Leif beendete das Rennen in 21:25.11 Min. Im Vorjahr konnte er in Brandenburg an der Havel den 8. Platz auf der selben Strecken belegen. Zur Vorbereitung ist Leif, wie in den Vorjahren auch, nach Kopenhagen ins Trainingslager gefahren, um sich dort optimal auf die Meisterschaften vorbereiten zu können.

Bereits zum vierten Mal wurde Leif zur Kajak-Vierer Rennserie in Valladolid und Sanabria für die DKV-Auswahl nominiert. Unter Leitung des DKV-Ressortleiters Jan Reger nahm Leif zusammen mit Niklas Heuser (KG Essen), Rasmus Schwandt (Koblenz) und Lukas Meemann (Rheine) an dem internationalen Wettbewerb teil. Das erste Rennen über 5000m fand in Valladolid auf dem Fluss Río Pisuerga statt. Die Kajak-Vierer werden im Massenstart gestartet. Dem Start kommt hier eine besondere Bedeutung zu, um sich eine gute Ausgangsposition für die sehr engen Wenden auf dem Fluss zu verschaffen. Etwa 500m nach dem Start kam es zu einer Kollision zwischen dem deutschen und dem britischen Boot, welche das deutsche Boot an das Ende des Starterfeldes hat zurückfallen lassen. Eine gute Ausgangslage für die Wende war dadurch nicht mehr zu erreichen. Im weiteren Rennverlauf versuchte das deutsche Team mit Hilfe der langen Welle des portugiesischen Kajak-Vierers an diesen aufzuschließen. Am Ende reichte es im Endspurt nicht mehr diesen einzuholen und somit beendeten sie das Rennen auf dem siebten Platz. Am zweiten Wettkampftag ging es per Bus zum Lago de Sanabria. Auch hier werden die Kajak-Vierer im Massenstart auf die 5000m lange Strecke geschickt. Anders als in Valladolid hat man in Sanabria die 5000m in einem Dreieckskurs zu absolvieren und deutlich mehr Platz in den Wenden. Nach dem Start teilte sich das Starterfeld besonders nach der ersten Wendemarke, bei dem auch das deutsche Boot den Anschluss an die führenden Plätze verlor. Auch dieses Rennen in Sanabria beendeten sie auf dem siebten Rang.
Besonders erwähnenswert ist der Teamgeist im deutschen Boot, welcher nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land gelebt wurde. Ebenso wie der Austausch mit den anderen Nationen. Hier wurde deutlich, wie der Sport Menschen aus verschiedenen Nationen verbinden kann.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon in Kassel konnte Leif den 3. Platz erreichen. Beim Short-Track Rennen über 3,6 Kilometer auf der Fulda, welches mit zwei Umtragestellen gefahren wurde, konnte unser Sportler seine gute Form bestätigen. Zwar erwischte er den Start nicht optimal, konnte sich aber im Pulk halten und sich bis zur ersten Umtragestelle auf den vierten Rang vorfahren. In der Umtragestelle konnten sich die führenden Sportler um Nico Paufler (KG Essen) und Marcel Paufler (KRG Bremen) etwas absetzen. Leif, welcher als vierter in die Umtragestelle startete konnte einen Platz gut machen, nachdem der Brite Lochie Lovell unmittelbar vor ihm beim Wiedereinstieg ins Boot gekentert ist. In der folgenden Runde konnte Leif einige Meter auf das Führungsduo gut machen und verkürzte den Abstand auf etwa 10-15m. Diesen Abstand konnte er jedoch nach der 2. Portage nicht einholen und beendete das Rennen auf dem 3. Rang. Gewonnen hat Nico Paufler (KG Essen) in 13:27.93 vor Marcel Paufler (KRG Bremen) in 13:28.26. Leif beendete das Rennen in 13:52.81min.
Am kommenden Wochenende wird Leif beim Baltic Sea Festival vor Kiel und bei der Plöner Regatta an den Start gehen. Beim Baltic Sea Festival nimmt er an den Deutschen Meisterschaften im Surfski über 27km teil. Es wird für ihn die erste Teilnahme bei einem Surfski Rennen in Deutschland sein. Am Sonntag wird er in Plön über die 6500m Langstrecke an den Start gehen.

Beim 51. Amsterdam Canoe Marathon konnte Leif über die 23km lange Strecke den 11. Platz erreichen. Beim Wettkampf, an dem 9 Nationen teilnahmen, konnte sich Leif nach dem Massenstart mit etwa 50 Booten (Leistungsklasse und Junioren wurden zusammen gestartet) in einer Verfolgergruppe platzieren. Nach etwa 5km verlor er jedoch den Anschluss an diese. Bis zur ersten Portage/Umtragestelle konnte er sich an einen Sportler aus Großbritannien herankämpfen, welcher ebenfalls aus der Gruppe herausgefallen ist. In der etwa 500m langen zweiten Portage konnte er sich von diesem lösen und zu weiteren Sportlern aufzuschließen, mit welchen er bis kurz vor dem Ziel in einer Gruppe zusammenfuhr. Die Gruppe bestand aus Bram Brandjes (Niederlande), Rik te Linde (Niederlande), Frederik Schulze (Belgien) und Unai Amostegi (Spanien). Kurz vor dem Ziel hat sich Leif in der Gruppe führend positioniert und konnte sich im Zielsprint gegen Bram Brandjes und Rik te linde durchsetzen, Frederik Schulze und Unai Amostegi verloren zuvor den Anschluss. Er beendete das Rennen auf Platz 11 in 1:49:13 Std.. Für Leif war es die dritte Teilnahme in Amsterdam. 2022 konnte er das Rennen aufgrund eines Schadens am Boot nicht beenden; als Junior erreichte er zuvor den 4. Platz.


Bei den Deutschen Meisterschaften Im Kanurennsport in Brandenburg an der Havel konnte Leif den 8. Platz belegen. Im Rennen über 5000m konnte er keinen guten Start erwischen und musste sich bis zur ersten Wendemarke bei 1000m an die Führungsgruppe herankämpfen, was gelang. Anschließend fuhr er in der zweiten Verfolgergruppe mit Niklas Heuser (Essen) und Simon Specht (ebenfalls Essen). Die Gruppe blieb trotz einiger Positionenwechsel bis kurz vor dem Ziel bestehen. Im Endspurt konnte sich Leif gegen Simon Specht durchsetzen und wurde achter. Er beendete die 5000m in 20:49.55min.
Dominiert wurde das Rennen von Sportlern aus Essen, welche 7x unter den besten 9 Athleten waren.
Mit dem starken Abschneiden von unserem Athleten sind wir sehr zufrieden und das Ergebnis zeigt, dass das Training in Kiel, als auch das einwöchige Trainingslager in Kopenhagen effektiv absolviert wurde.
Erwähnenswert zum DM-Ergebnis ist hierbei noch, dass nur ein Sportler vor Leif war, der nicht für einen Bundesstützpunkt an den Start ging.
Gewonnen hat Max Hoff 19:49.18min (Essen) vor Tim Dietzler 19:59.74min (Essen) und Marcel Paufler 20:10.75min (Bremen).
Wie schon vorher erwähnt, sind Julia und Leif zur Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe für ein einwöchiges Trainingslager zu unserem befreundeten Verein nach Kopenhagen gefahren, um unter optimalen Bedingungen trainieren zu können. Bis zu dreimal am Tag wurde gepaddelt, ergänzend dazu Laufen oder Fahrradergometer und Gewichtheben. Leif ist im Durchschnitt 26km pro Tag gepaddelt, wobei auch vermehrt Sprintprogramme absolviert wurden.
Zusätzlich wurden unsere Sportler auch nach Sundby zum „Handicap“-Rennen eingeladen, welches wöchentlich stattfindet und über 5000m ausgefahren wird. Für Julia war es der erste Wettkampf im Rennboot. Anschließend wurde noch am dortigen Grillen teilgenommen. Insgesamt können wir uns wieder bei unseren dänischen Freunden für die Gastfreundschaft bedanken.



Bei der Kajak-Vierer Rennserie im spanischen Sanabria und Valladolid konnte Leif, der für die Auswahl vom Deutschen Kanu-Verband nominiert war, zusammen mit Claas Gebhardt/Rostock, Daniel Berger/Cottbus und Maximilian Götzl/Cottbus den 6. Platz (Sanabria) und den 5. Platz (Valladolid) erreichen.
Bei den Nationenrennen über 5000m waren Teams aus Ungarn, Tschechien, Dänemark, Italien, Großbritannien, Portugal und Spanien am Start.
Beim Rennen auf dem Lago de Sanabria konnte das deutsche Team bis etwa 1,5km nach dem Start den Anschluss zu den Top-Plätzen halten.
Einen Tag später in Valladolid, konnten sie sich bis kurz vorm Ziel in der Spitzengruppe halten. Im Endspurt gelang es den 5. Platz zu sichern und sich diesmal vor dem italienischen Boot zu platzieren. Vor allem das Rennen in Valladolid war von Taktik geprägt, da in den sehr kleinen Wendemarken kaum Platz für die Kajak-Vierer zum Wenden war. Eine gute Ausgangsposition im Feld war somit von großer Bedeutung, um sich aus den „Kämpfen“ im Wendebereich herauszuhalten und um mögliche Schäden am Boot zu verhindern.
Nach den Prüfungen an der Christian-Albrechts-Universität wird Leif nach Kopenhagen ins Trainingslager fahren, um sich dort für die Deutschen Meisterschaften (olympischen Distanzen) vorzubereiten. Die Deutschen Meisterschaften finden vom 14.-18.8. in Brandenburg an der Havel statt.
