Kieler Kanu-Klub von 1921 e. V.

100 Jahre Sport und Spaß auf dem Wasser

Schlagwort-Archiv Kanurennsport

VonDörte Reh

Norddeutsche Meisterschaften Kanurennsport

Leif konnte bei den Norddeutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Wolfsburg zweimal den 3. Platz erreichen.
Über die olympische Distanz 1000m war Leif bis knapp 250m vor dem Ziel auf dem ersten Platz, bevor Jan Ole Prager (HKC Hannover) und David Appelhans (KC Limmer) ihn abfangen konnten. Leif absolvierte die 1000m in 4:03.07 min, David Appelhans in 4:01.20 min und Jan Ole Prager in 3:54.99.

Über 5000m konnte sich Leif nach dem Start an der Spitze des Feldes positionieren. Nach ca. 700m kollidierte er mit zwei Sportlern. Einer hat mit einem Paddelschlag die Flosse von Leifs Boot getroffen. Die kurzzeitig für gebrochen gehaltene Steuerflosse war letztlich „nur“ verbogen und so konnte er das Rennen fortsetzen. Jedoch hat er durch dieses rücksichtlose Fahren anderer Athleten die Position auf der Welle verloren. Marcel Paufler (KRG Bremen), Jan Ole Prager (Hannover) und Jordy Malherbe (Hannover) konnten sich hier absetzen. Etwa 1200m vor dem Ziel konnte er Jordy Malherbe (Hannover) einholen und sich letztlich im Endspurt durchsetzen. 

Leif kam mit einer Zeit von 21:51.54 min ins Ziel. Gewonnen hat Marcel Paufler (Bremen) in 20:20.19 min vor Jan Ole Prager (Hannover) 20:32.77. 
Die vom Schlag stark gezeichnete Steuerflosse konnte vom Bootshändler nach dem Rennen repariert werden, wodurch ein Start über 1000m einen Tag später möglich wurde.

Alicia fiel durch eine Corona-Erkrankung aus und wird hoffentlich im Laufe der Saison an weiteren Regatten teilnehmen und an die in guten Leistungen bei der Preetzer Regatta anknüpfen können.

Bild: Jan Zimmermann
VonDörte Reh

Preetzer Kanuregatta

Leif konnte bei der 61. Preetzer Kanuregatta über 10.000m die Landesmeisterschaft in einem Start-Ziel-Sieg souverän gewinnen. Bei recht starkem Wind konnte er sich von Patrick Schulz/KC Lübeck (zweiter) und Kevin Kondziella/KC Lübeck (dritter) nach etwa 800-1000m lösen und sein „eigenes“ Rennen fahren. Mit den Wind- und Wellenverhältnissen auf dem Lanker See, welche in Teilen schon denen der Kieler Förde ähnelten kam Leif gut zurecht und konnte seine derzeitige Form bestätigen. Ebenfalls gewann er die 500m und 200m im Kajak-Einer. Besonders hervorzuheben sind hier die 200m, welche nicht unbedingt seine „Parade-Disziplin“ ist. Bis etwa 80m vor dem Zieleinlauf sah es hier nach einem Lübecker Sieg aus. Auf den letzten Metern konnte Leif jedoch noch sein Boot in Führung bringen und als erster die Ziellinie überqueren.

Alicia ist über 200m zweite geworden. Über 6000m lag sie lange auf dem vierten Rang, konnte im Endspurt aber noch Evke Siebels/WSV Harle einholen und wurde dritte. Zusammen mit Leif ist sie noch im Kajak-Zweier mix über 200m an den Start gegangen. Hier erreichten die beiden den zweiten Rang knapp hinter Patrick Schulz/Viola Luttenbacher vom KC Lübeck, gefolgt vom WSV Harle.

Es war nach knapp zwei Jahren Pandemie die erste Kurzstrecken-Regatta in Schleswig-Holstein, welche wieder unter „normalen“ Umständen durchgeführt werden konnte.

Bild: Jürgen Voß
Bild: Jürgen Voß
Bild: Jürgen Voß
Bild: Jürgen Voß
Bild: Dörte Reh
VonDörte Reh

Leif bei Kanumarathon DM auf Platz 2 und 3

Bei den Deutschen Meisterschaften im Kanumarathon in Kassel konnte Leif im „Short-Track“ über 3,6km die Silbermedaille gewinnen. Er erwischte einen guten Start und konnte das Feld bis kurz vor die zweite und letzte Portage anführen, bevor ihn Marcel Paufler/KRG Bremen einholen konnte. Paufler gewann das Rennen in 12:27 Minuten vor Leif (12:44min) und Jannis Werner/ESV Cottbus (12:51 min).

Für Leif ist es die erste Silbermedaille auf einer Deutschen Meisterschaft in der Leistungsklasse.

2013 gewann er auf der selben Regattastrecke (Fulda) seine erste DM Medaille als Jugendlicher über 21km.  

Einen Tag später stand für ihn die Langstrecke über 32km an. Hierbei mussten 6 Portagen am Ufer der Fulda absolviert werden. 

Er erwischte wieder einen starken Start und führte das Feld etwa 1000m an, bevor er sich in der Führungsgruppe platziert hat. Während der ersten Portage hat er jedoch den Anschluss an die ersten 3 Boote (Nico Paufler/KG München, Marcel Paufler/Bremen und Jannis Werner/Cottbus) verloren. Zeitweise war der Abstand auf Platz 3 auf bis zu 300m angewachsen, bevor Jannis Werner von der Welle gefallen ist. Leif konnte währenddessen in einem harten Streckentempo alleine fahrend den Abstand zur Verfolgergruppe ausbauen und zu Jannis Werner in der dritten Runde aufschließen (Nach etwa 16km). Die kräftezehrende Aufholjagd hat bei Leif jedoch Spuren hinterlassen und er hatte in der vierten und fünften Runde (Kilometer 21-27) sehr zu kämpfen. Nach der letzten Wende gelang es ihm sich in einem Sprint vor Werner zu platzieren, der jedoch weiterhin bei Leif auf der Welle mitfahren konnte. Im Endspurt über ca 150m konnte sich Leif durchsetzen und den dritten Platz erringen.

Gewonnen hat Nico Paufler/München in 2:24:25 Std vor Marcel Paufler/Bremen in 2:24:48 und Leif in 2:31:11. 

Seitens Sportlern und Trainern anderer Vereine, als auch dem Ressortleiter Kanumarathon im Deutschen Kanuverband kamen anerkennenden Worte für die gezeigte Leistung.

Der nächste Wettkampf für Leif wird der Marathon Weltcup in Prag vom 27.-29. Mai sein, für den er sich Anfang April in Rheine qualifizieren konnte. 

Bild: Fabian Oetken
VonDörte Reh

Amsterdam Marathon

Zwei Wochen nach seiner Qualifikation für den Kanumarathon Weltcup in Prag stand für Leif mit dem Waterland Marathon in Amsterdam der nächste Härtetest auf dem Programm. Gemeldet zu diesem Wettkampf haben bei der Herren-Leistungsklasse insgesamt 10 Nationen (Dänemark, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Spanien, Belgien, Großbritannien, Niederlande, Tschechien und Irland), darunter mehrere Weltmeister (u.a. Mads Pedersen/Dänemark, Quentin Urban+Jeremy Candy/Frankreich, Adrian Boros/Ungarn). Bei optimalen Rennbedingungen, kaum Wind, 14 Grad und Sonnenschein wurde das Starterfeld auf die 24km lange Strecke geschickt. 2 Portagen mussten absolviert werden. 
Leif konnte sich nach dem Start etwa auf Position 15-20 positionieren, was bei diesem Weltklasse-Feld eine gute Leistung ist. Angeführt wurde das Feld von Sportlern aus Dänemark und Frankreich. Das Rennen nahm für Leif jedoch ein frühes Ende, nachdem nach knapp 3km seine Steueranlage aus dem Boot herausgebrochen ist. Innerhalb einer Gruppe ist er „von der Welle“ seiner Konkurrenten herunter „gegangen“, um in einer Kurve die Innenbahn zu nehmen. Der Druck, der dabei auf der Steueranlage gelastet hat war offenbar zu groß und brach. Das war Rennen für ihn somit beendet. Eine Möglichkeit der schnellen Reparatur bei solch einem Schaden nicht möglich. Souverän gewonnen hat Mads Pedersen/Dänemark mit einer neuen Rekordzeit von 1:34:45std vor Gordan Harbrecht/Deutschland und James Russel /Großbritannien.

Der nächste Wettkampf für Leif wird die Deutsche Meisterschaft in Kassel sein. Bereits in Turin und in Rheine bei der Weltcup-Quali hat er sich in guter körperlicher Verfassung gezeigt und blickt optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe.   

VonDörte Reh

Saisonauftakt für Leif in Turin

Starker Saisonauftakt für Leif Reh beim 3. internationalen Turin Kanumarathon. Leif erreichte in der Herren Leistungsklasse den 7. Platz über 29.8km und konnte mit seiner Leistung positiv überraschen, nachdem der Wettkampf für ihn schon quasi am Hamburger Flughafen beendet war. So hatte sich eine Airline geweigert sein 2.20m langes Paddel nach Turin zu transportieren. Kurzfristig konnte in Turin ein Paddel organisiert werden, welches jedoch von einem anderen Hersteller war und von der Form kaum Ähnlichkeit mit seinem eigenen Paddel hat. Direkt nach Ankunft am Turiner Kanuverein Amici del Fiume ging es für Leif aufs Wasser, um sich mit dem neuen Paddel vertraut zu machen, was recht schnell gelang. Jedoch in Sprints verzog sich das Paddel immer wieder, was sich besonders am Start und in den Wenden bemerkbar machen sollte. Gepaddelt wurde auf dem Fluss „Po“, welcher mitten durch Turin verläuft. Die Umtragestellen waren direkt an der Promenade, was den Wettkampf sehr öffentlichkeitswirksam gemacht hat. Dominiert wurde das Rennen von französischen Weltklasse Athleten. Die amtierenden Weltmeister im Kajak-Zweier Quentin Urban und Jeremy Candy konnten sich nach dem Start mit weiteren Sportlern vom Feld absetzen. Leif paddelte bis etwa Kilometer 28 mit Briac Labbe vom ASEV Conde sur Vire/Frankreich zusammen, bevor sich Labbe in der 7. Portage von ihm lösen konnte. Leif absolvierte die 29,8km in 2.20.32 std. Eine Woche später steht für Leif die Weltcup Qualifikation in Rheine an. 

Ein besonderer Dank für die Gastfreundschaft geht an Elena Colajanni und den Turiner Kanuverein Amici del Fiume, welche für Leif ein Boot und kurzfristig ein Paddel organisiert haben und somit die Teilnahme an dem Wettkampf erst ermöglicht haben.